Volles Haus beim 40. Hallenturnier der Zeller Bogenschützen


Ein erfolgreiches und emotionsreiches 40. Hallenturnier ging am Sonntagabend zu Ende. Zum 40. Mal trugen die Zeller Bogenschützen das Turnier aus, das seit drei Jahren ein rekordberechtigtes Scheibennadel-Turnier ist.

Am Samstag startete man mit einem ausgebuchten Hallenturnier ins Wochenende. Die Schützen wurden herzlich von Sebastian Gingter, zweiter Vorsitzender, und Andreas Güntert, erster Vorsitzender, begrüßt. Sie wünschten allen Schützen einen fairen Wettkampf und »alle ins Gold«. Begrüßt wurde Andreas Böhm, der als Kampfrichter aus dem »Schwobe-Ländle« nach Zell angereist war. Nach kurzer Einweisung durch Andreas Böhm in den Wettkampf startete das Turnier pünktlich um 10 Uhr mit dem Einschießen der Distanzen. Anschließend folgten dann die ersten Wertungspfeile. Nachdem der erste Durchgang vorbei war und alle ihre Wertungspfeile geschossen hatten, folgte noch ein Spaßschießen, bei dem es Sachpreise zu gewinnen gab. Nach der Auswertung der Wertungspfeile folgte die Siegerehrung durch Sebastian Gingter in der Handicap-Klasse. Alle Schützen durften sich über einen Pokal und eine Urkunde freuen. Die Freude war groß bei den Schützen, viele strahlende Gesichter gab es, egal welche Plätze erreicht wurden. Aber nicht nur im Einzelnen, sondern auch in der Mannschaftswertung gab es kleine Geschenke und Urkunden für die Schützen. Für das 40. Hallenturnier gab es einen besonderen Pokal, der mit Hilfe einer Schreinerei aus Zell angefertigt wurde, in Form einer Zielscheibe. Nach der Siegerehrung gab es noch ein Dankeschön für Bernhard Horne. Er betreute die Schützen von der Esther-Weber-Schule Emmendingen. Ebenso ging ein Danke an Marita und Hans Rittman vom ISBZ Hesselhurst, die im Februar nach zehn Jahren ISBZ Hesselhurst und 30 Jahren Bogensport in den Ruhestand gehen. Sie bekamen zur Erinnerung einen Pokal und ein Präsent überreicht. Wie im Vorjahr reiste die Hamburgerin Bea Habertag vom Blankeneser MTV extra für das Handicap-Turnier an. Für die weiteste Anreise bekam sie einen Hahn-und-Henne Teller geschenkt. Ihr Fazit zum Turnier: »Ein perfekt organisiertes Turnier, ein reichhaltiges Buffet, das keine Wünsche offen ließ«. Sie freut sich schon auf das nächste Handicap-Turnier, welches im Mai in Emmendingen in der Esther-Weber-Schule stattfindet. Sie möchte, wenn es ihre Gesundheit zulässt, nächstes Jahr wieder nach Zell kommen.

Blankbogen, Compound, Recurve

Nach einer kurzen Pause startete man dann in den zweiten Durchgang. Hier waren die Blankbogenschützen in der Überzahl, aber auch die Compounder mit ihren Hightech-Bögen und die Recurver waren vertreten. Kreisschützenmeister Klaus Stoffel war unter den Zuschauern und unterstützte seine Schützen vom SSG Hohberg tatkräftig. Nach dem zweiten Durchgang fand die nächste Siegerehrung, diesmal die der Schüler, Jugendlichen und Junioren statt. Aber bevor es losging, gab es eine kleine Überraschung. Das BSC Zell Maskottchen war geboren. Ein kleiner Hase, Name, noch unbekannt. Hasi? Lotti? Sebastian Gingter brachte es dann auf den Punkt: »Mit Hasi stimmt was nicht«. Noch konnte keiner wissen, dass er im nächsten Training auf den Namen »Günter« getauft werden würde. So blieb es im Vorfeld mal bei Lotti-Hasi und das Stofftier saß munter auf dem Podest in der obers­ten Reihe und schaute sich die Nachwuchsschützen vom BSC Zell an, die von Trainerin Silvia Briol trainiert werden. Schließlich durften sich die Jungschützen über Podestplätze freuen. Annika Güntert, Schülerklasse Recurve C, konnte sich den ersten Platz mit 469 Ringen ergattern, Jan Wickersheimer, Schülerklasse C, erreichte mit 383 Ringe den dritten Platz. Sina Hehr wurde mit 449 Ringe erste, Marie Briol mit 439 Ringen zweite und Heinrich Horsthemke kam mit 386 Ringen auf den dritten Platz (alle Jugendklasse Recurve). In der Schülerklasse A Recurve freute sich Verena Jung mit 329 Ringen über den ersten Podestplatz. Nach diesem Durchgang gab es das Spaßschießen, sowie eine Sonderwertung für die meisten Fehlschüsse »M« (Miss) – dafür gab es ein Glas gefüllt mit M&M. Anschließend fand ein gut besuchtes Jedermannschießen statt.

Erinnerungspokale zum 40. Turnier

Am Sonntag folgte der dritte und letzte Durchgang. Pünktlich um 11 Uhr startete das Einschießen der Distanz. In der Pause begrüßten die Bogenschützen Raimund Fautz. Jahrelang war er als Kampfrichter beim Hallenturnier tätig. Der BSC Zell bedankte sich bei ihm für die vielen schönen Jahre und die hervorragende Zusammenarbeit. Nach der Siegerehrung wurde Helmut Totzke, ein Gründungsmitglied vom BSC Zell begrüßt. Im Jahr 2022 feiert der BSC Zell sein 40-jähriges Bestehen, Andreas Güntert übergab ihm einen Bogenpokal und ein Geschenk. Sichtlich ergriffen bedankte er sich für die Aufmerksamkeit.

Ein weiteres Gründungsmitglied war Rudi Thom und zur damaligen Zeit der Kassenwart. Andreas Güntert arrangierte ein Treffen mit ihm und überbrachte auch ihm ein Dankeschön. Seit 1961 wird in Zell Bogen geschossen, die Familien Arthur Lang, Willi Beck und Fritz Gruberbauer brachten den Bogensport nach Zell.

Andreas Güntert besuchte die Familie Lang und überbrachte ihr einen Erinnerungspokal. Arthur Lang zeigte voller Stolz seine ersten Bögen, die damals aus Holz und Fiberglas hergestellt wurden. Als Pfeilauflage diente ein Zahnbürstenkopf. Der Einladung gefolgt war auch Herr Hug von der Volksbank Lahr. Die Bogenschützen bedankten sich für die Spende zum Hallenturnier und übergaben Herrn Hug einen Pokal zur Erinnerung. Ein großes Dankeschön ging an Andreas Böhm für seinen Einsatz als Kampfrichter beim 40. Hallenturnier. Nicht zu vergessen sind die vielen Helfer, die im Hintergrund tätig waren.

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